Veröffentlichen von Forschungsergebnissen
Haben Sie entsprechende Daten über einen Kryptiden gesammelt, ein Profil dieses Kryptiden oder dessen tatsächliche Hintergründe erstellt und eventuell auch eine oder mehrere Expeditionen auf dessen Spuren mitgemacht, so wird es langsam Zeit, dass Sie Ihre Erkenntnisse und Forschungsergebnisse der Öffentlichkeit zugänglich machen.
Auf jeden Fall sollte man seine Ergebnisse publizieren, alleine schon aus dem Umstand heraus, die eigenen Forschungsergebnisse zu sichern. Zudem sollte man sein Wissen weitergeben, denn nach all der vielen Arbeit, dem Schweiß und den finanziellen Opfern, wäre alles umsonst gewesen, wenn diese wichtigen Erkenntnisse in der Versenkung verschwinden würden.
Veröffentlichen Sie aber niemals Ihre Forschungsergebnisse im Internet, denn dort werden diese schneller kopiert und als Plagiat mit fremden Federn versehen, als Sie sich dies vorstellen können. Das Internet ist eine gute Kommunikationsplattform, aber für eine Erstveröffentlichung der denkbar ungeeignetste Ort. Hier später nachzuweisen, dass Sie der eigentliche Urheber der Forschungsergebnisse und Daten sind, ist so gut wie unmöglich.
Dennoch sollten Sie nicht auf die Datenweitergabe im Internet verzichten, jedoch sollten Sie solange damit warten, bis Ihre Ergebnisse in einem Printmedium veröffentlicht wurden, was Ihre Urheberschaft bestätigt. Ich persönlich habe es aufgegeben überhaupt Ergebnisse im Internet einzustellen, da ich mit unzähligen Kopien meiner Arbeiten sehr schlechte Erfahrungen sammeln musste.
Der optimale Weg ist eine Veröffentlichung in einer Zeitschrift, noch besser in einem Fachmagazin. In Deutschland bieten sich hier die Fachmagazine Der Fährtenleser und Der Kryptozoologie-Report an. Vielleicht sollten Sie es auch bei einem der großen Wissenschaftsmagazine versuchen, wobei diese jedoch zumeist kryptozoologische Themen ablehnen.
Ist es eine Fülle an Material, sollten Sie die Veröffentlichung als Buchtitel in Erwägung ziehen. Es ist zwar hier im deutschsprachigen Bereich etwas schwer eine größere Anzahl an Lesern anzusprechen, dennoch ist die Veröffentlichung Ihrer Forschungsdaten ein wichtiger Schritt. Selbst wenn sich nur wenige Exemplare verkaufen lassen, stehen diese Daten jedoch jeder interessierten Person und den Fachkreisen zur Verfügung. Zumal wird jede Veröffentlichung in die Deutsche Nationalbibliothek übernommen und somit auch zukünftigen Generationen zugänglich gemacht. Von den einzelnen Landesbibliotheken mit Sammelauftrag einmal ganz abgesehen.
Mehr Informationen zum Thema finden Sie im Buch: Auf der Spur des Unbekannten
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